FAQ rund um den Sattelservice

Liebe Eltern und andere Sattelservice-Interessenten, wir möchten mit unseren Services euch alle möglichen Hilfen anbieten, um auch in komplizierten Situationen euren Kindern das Reiten zu ermöglichen. Wir freuen uns daher sehr über eure Fragen, werden paktikable Wünsche umsetzen und geben euch hier auch ein Feedback!

Wenn ein Kind jetzt mit Hilfe eines Mitgliedes des Christinenhofes das Pferd fertig macht, ist das teurer als das Pferd fertig in Empfang zu nehmen. Werden jetzt die Eltern, deren Kind gerne mitmachen möchte, bestraft und die ganz Faulen belohnt?

Wir gehen davon aus, dass jeder gerne das Pferd fertig machen möchte, denn das gehört ja für jeden Pferdeliebhaber fest mit zum Reiten dazu. Alle unsere Preise sind nicht als "Strafe für Faule" oder "Luxusaufschlag" kalkuliert. Sie spiegeln einfach nur wider, wie viel Aufwand wir haben, um die Leistung zu erbringen. Wenn wir die Aufsichtspflicht für ein kleines Kind übernehmen, ihm alles erklären, ihm helfen und gemeinsam Spaß haben, dann ist eine Arbeitskraft dadurch vollständig gebunden. Das ist deutlich aufwändiger als ein Pferd alleine fertig zu machen. Denn in letzterem Fall können wir eine Mischkalkulation machen zwischen den Fällen, wo das Pferd vorher oder hinterher schon geritten wird und denen, wo wir es tatsächlich vollständig vor und nach dem Reiten fertig machen müssen.

Wir putzen als Eltern schon immer gerne mit unserem Kind. Aber Hufekratzen und Satteln sind uns zu schwierig. Müssen wir jetzt für Hilfe dabei bezahlen?

Ein Pferd fertig machen ist schwierig und wir hatten früher gehofft, dass man das nebenbei erlernen kann, wenn einem dies in der Anfangszeit von Tagespaten gezeigt wird, oder dass das Vorwissen von Eltern mit Pferdeerfahrung ausreicht. Dass das nicht wirklich klappt, mussten wir inzwischen auch lernen. Wir haben daher für alle neuen Reiter - ggf. inklusive Begleitperson bei sehr kleinen Reitern - einen obligatorischen Kurs Pferdekunde eingeführt. Sehr gerne können auch Reiter und Begleitpersonen daran teilnehmen, die noch wegen "Vorerfahrung" diesen für entbehrlich hielten. Danach dürfte Hufekratzen, Satteln und Trensen kein Problem mehr sein! Und sollte das besonders schwierige Auftrensen dann doch mal nicht klappen, dann kommt einfach mit Pferd am Halfter und Trense in der Hand zur Reitstunde (diese und andere Tricks erklären wir euch im Kurs) oder vereinbart kostenlose Nachschulungstermine bei freien Pferdekundeplätzen. Details findet ihr hier unter Pferdekunde.

Wenn ich mich verspäte und Soforthilfe buche, muss ich das dann auch bezahlen, wenn das Pferd vorher schon ging? Der Christinenhof hatte doch in diesem Fall gar keine Arbeit!

Wir haben überlegt, welches die beste und gerechteste Lösung ist. Und es ist ja Glückssache, welche Pferde wann laufen, ob man in einer mittleren oder Randstunde reitet, ob der Vor- oder Nachreiter wirklich kommt. Daher haben wir die Preise für den Sattelservice gleich gemacht und berechnen diese auch - unabhängig davon, wie aufwändig es nun tatsächlich ist. Eigentlich müsste es nämlich umgekehrt für Pferde, die wir für genau diese eine Reitstunde fertig machen und auch hinterher wieder versorgen, teurer sein. Und nicht zu vergessen - für uns entsteht in jedem Fall Aufwand, da wir ja alles organisieren und bereit stehen, um im Notfall helfen zu können.

Der Sattelservice ist uns zu teuer.

Das können wir gut verstehen, Dienstleistungen sind leider teuer und wir hätten die Leistung gerne billiger angeboten. Leider sind wir gezwungen, das Geld, was wir ausgeben, auf der anderen Seite wieder einzunehmen, wenn wir nicht pleite gehen wollen. Unsere Reitpaketpreise sind schon äußerst knapp kalkuliert und können diese Services nicht mit abdecken.

Wir bezahlen unsere Arbeitskräfte angemessen. Wer sich schon mit Preiskalkulation beschäftigt hat, weiß, dass man wegen der hohen Steuern und Personalnebenkosten das Doppelte von dem einnehmen muss, was schließlich beim Mitarbeiter ankommt. Dazu kommen noch der Organisationsaufwand, um wirklich zu eurer Wunschzeit Helfer und Pferd bereit zu stellen, sowie die Bezahlung von Bereithaltezeiten, während der die Kraft nicht gebucht ist: zum Beispiel während eurer Reitstunde, wenn das Pferd hinterher auch wieder abgenommen werden muss oder für die Sicherstellung einer gewissen täglichen Mindestbeschäftigungszeit, ohne die sich für den Mitarbeiter die Anfahrt zu uns nicht lohnt.


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